Accessibility bedeutet übersetzt Zugänglichkeit. Eine Website ist zugänglich oder auch barrierefrei bzw. barrierearm, wenn sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden kann. Dabei ist es unerheblich, welchen Gesundheitszustand, technische Ausstattung oder Wissensstand sie haben, um Internetseiten uneingeschränkt nutzen zu können.
Ein Blog oder auch Weblog ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich - einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umgebrochen wird. Meist bieten sie die Möglichkeit zum Kommentieren der Beiträge. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Meist sind aber auch Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern ähnelt es einem Internetforum, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung.
Ein Browser, die Kurzform für Webbrowser, sind spezielle Computerprogramme, mit denen man Zugriff auf Internetseiten erhält. Diese können am Bildschirm betrachtet, über einen Drucker ausgedruckt, mit Hilfe von Screenreadern vorgelesen oder auf eine Braillezeile übertragen werden. Die bekanntesten Browser sind Internet Explorer, Safari, Firefox und Opera.
Dieser Begriff umschreibt das Problem, dass Internetseiten in verschiedenen Browsern und -versionen unterschiedlich dargestellt werden. Der Grund dafür sind die verschiedenen technischen Voraussetzungen, mit denen sich die Besucher eine Website ansehen.
Der englischen Begriff Cache bedeutet übersetzt so viel wie Zwischenspeicher. Man bezeichnet mit ihm einen Puffer-Speicher, dessen Ziel es ist, die Zugriffszeit bei Anfragen auf die gleiche Quelle zu verringern. Somit ist es möglich, Daten bzw. Informationen schneller zur Verfügung zu stellen. Der Browser-Cache z.B. speichert ganze Webseiten, inkl. der darin enthaltenen Bilder, um beim erneuten Aufrufen der gleichen Seite Ladezeit zu sparen.
Der englische Begriff Content Management System bezeichnet Software, mit deren Hilfe es dem Besitzer einer Internetseite möglich ist, die Bearbeitung von Inhalten, bestehend aus Text- und Multimedia-Dokumenten, selbst vornehmen zu können. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen.
Contao ist ein freies Web-Content-Management-System für mittlere bis große Websites bzw. Projekte. Es erschien 2004 erstmals unter dem Namen TYPOlight und kann einen wachsenden Anwenderkreis vorweisen. Contao ist eine komplett eigene Entwicklung. Das System kann über Extensions erweitert werden. Aktuell gibt es ca. 300 Erweiterungen, wobei viele Funktionen direkt in Contao integriert sind.
Ein Cookie ist ein kurzer Eintrag in einer meist kleinen Datenbank bzw. in einem speziellen Dateiverzeichnis auf einem Computer und dient dem Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen oder deren zeitlich beschränkter Archivierung. Häufig werden Cookies bei Online-Shops oder in Online-Foren eingesetzt.
CSS ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente und die Abkürzung für den englischen Fachbegriff „Cascading Style Sheets“. Als eine Ergänzung zu HTML wird die Festlegung von Positions-, Farb- und Größenanweisungen für eine Internetseite ermöglicht. Das heißt, man trennt den eigentlichen Inhalt von der optischen Gestaltung, dem Layout. Ein Vorteil liegt hier in der wesentlich vereinfachten Pflege und der Möglichkeit, verschiedene Darstellungsformen für die jeweiligen Ausgabemedien anzubieten.
Eine Domain ist die genaue Adresse, unter der Sie im Internet zu finden sind. Sie ist die Basisadresse jeder Homepage.
Flash ist eine Software, mit der interaktive Vektorgrafiken, Animationen und Präsentationen erstellt werden können. Die Benutzung reicht hierbei von kleinen Flash-Animationen bis hin zu einer gesamten Website aus Flash. Um eine Flash-Datei ansehen zu können, muss der Nutzer meist erst eine Browsererweiterung (Fachbegriff: Plugin) installieren, da Flash durch Browser nicht automatisch unterstützt wird.
FTP, die Abkürzung für File Transfer Protocol, ist ein Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netzwerke. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Herunterladen), vom Client zum Server (Hochladen) oder clientgesteuert zwischen zwei Endgeräten zu übertragen. Außerdem können mit FTP Verzeichnisse angelegt und ausgelesen, sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden. Das FTP verwendet für die Steuerung und Datenübertragung jeweils separate Verbindungen: Eine FTP-Sitzung beginnt, indem vom Client zum Control Port des Servers – der Standard-Port dafür ist der Port 21 – eine TCP-Verbindung aufgebaut wird. Über diese Verbindung werden Befehle zum Server gesendet. Der Server antwortet auf jeden Befehl mit einem Statuscode, oft mit einem angehängten, erklärenden Text. Die meisten Befehle sind allerdings erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung zulässig.
Als Homepage, auch Hauptseite oder Frontpage benannt, wird die Startseite einer Internetpräsenz bezeichnet. In den meisten Fällen ist die Homepage auch die Leitseite einer Website. Der Begriff Homepage ist dem Begriff Website also nicht gleichzusetzen!
HTML (Hypertext Markup Language) ist eine "Beschreibungssprache", die der Programmiersprache sehr ähnlich ist. Sie gibt dem Browser Anweisungen zur Darstellung von Internetseiten. Um eine standardkonforme Website zu erstellen,
stellt das Internationale Webkonsortium W3C Standartiesierungsregeln bereit, an denen sich Webdesigner orientieren sollten. Nicht alle Browser halten sich exakt an diese Vorgaben. So ist es sehr aufwendig, Internetpräsenzen so zu erstellen, das sie in allen aktuellen Browsern möglichst identisch dargestellt werden.
HTTP steht für Hypertext Transfer Protocol. Es ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Hauptsächlich wird es eingesetzt, um Webseiten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.
Der Begriff Link - die Kurzform für Hyperlink- wird meist auf das World Wide Web bezogen. Der Link ist ein Querverweis zu einer anderen Textstelle im selben Dokument, einer anderen Webseite oder zu einem anderen beliebigen Dokument im Internet. Links erkennt man an z.B. dem Wechsel des Mauszeigers in die Form einer Hand, an einem unterstrichenen sowie farblich abgesetztem Text.
MySQL ist die wohl populärste OpenSource-Datenbank der Welt. Sie zeichnet sich durch Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit aus und wird sowohl von einzelnen Webentwicklern als auch von sehr großen Unternehmen als Grundlage für umfangreiche Webauftritte eingesetzt. Im Namen MySQL selbst steckt die Abkürzung SQL, die für Structured Query Language steht. SQL ist eine Datenbanksprache zur Definition, Abfrage und Manipulation von Daten in relationalen Datenbanken. Im Zusammenspiel z.B. mit der Programmiersprache PHP können so die Daten einer Internetseite dynamisch verarbeitet werden. Ein großes Einsatzgebiet sind hierbei Content Management Systeme.
Die Navigation ermöglicht dem Benutzer das Navigieren durch die einzelnen Seiten eines Internetauftrittes anhand von Links. Aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit findet man die Navigationsleisten meist am oberen oder linken Rand einer Internetseite. Übersichtlichkeit, eine leichte Bedienbarkeit und eine gewisse Prägnanz zeichnen eine gute Navigation aus.
OpenSource, zu deutsch quelloffen, bezeichnet Software, deren Quelltext öffentlich zugänglich und für jeden in lesbarer und verständlicher Form offenlegt. Es ist erlaubt, Opensource-Software zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten und zu verändern. Da keine Lizenzgebühren anfallen, eignet sie sich besonders gut zum Lernen und zum Verbessern.
PHP (PHP Hypertext Processor) ist eine Scriptsprache, die hauptsächlich zur Erstellung von dynamischen Webseiten verwendet wird. Diese Programmiersprache zeichnet sich durch leichte Erlernbarkeit und die breite Datenbankunterstützung aus. PHP ist Open-Source-Software.
Konnektivitätskoordination (kurz KK) ist der veraltete Ausdruck der DENIC für das Verfahren ChProv (change provider), welches den Wechsel des Providers einer Domäne bezeichnet.
Unter dem Quelltext, auch Quellcode, source code oder Programmcode, versteht man in der Informatik den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms.
RSS (Really Simple Syndication) steht für einen Service auf Webseiten, mit dem, ähnlich einem Nachrichtenticker, Neuigkeiten von vielen Websites empfangen werden können, ohne das die Websites direkt besucht werden. Ein RSS-Feed liefert dem Leser automatisch neue Einträge, wenn er einmal abonniert wurde.
SEO (Search Engine Optimization) oder auch Suchmaschinenoptimierung werden Maßnahmen bezeichnet, die das Ziel verfolgen, das eine Website möglichst ganz oben, auf den ersten Seiten, in der Suchmaschine gefunden wird. Die Umsetzung einer Internetseite nach Webstandards erweist sich hierbei als förderlich.
Als Sitemap bezeichnet mann die vollständige hierarchisch strukturierte Darstellung aller Einzeldokumente (Webseiten) eines Internetauftrittes. Um den Besuchern einer Website einen Überblick über Umfang und Struktur eines Webauftrittes zu geben.
Als Spam (engl. Abfall; Plunder) werden unerwünschte und vom Empfänger unverlangte Nachrichten bezeichnet. Sie werden in der Regel auf elektronischem Weg zugestellt und haben meist werbenden Inhalt.
Der im Internet gebräuchliche Begriff Traffic beschreibt das Ausmaß des Datenverkehrs, der auf einer Website herrscht. Wird eine Seite viel besucht, kommt es zu einem großen Ausmaß an Datenübertragungen zwischen dem Server und dem Client. Deshalb spricht man auch von einem Traffic- bzw. Transfervolumen, welches vom Webhoster eingeschränkt werden kann.
Ab version 2.9 wird TYPOlight in Contao umbenannt!
siehe unter Contao
Der englische Begriff Usability weist auf die Benutzerfreundlichkeit (Bedienbarkeit) einer Website im Internet hin. Sie zeichnet sich z.B. durch eine einfache und transparente Navigation, eine gute Lesbarkeit, klare Struktur und einfache Erschließung der Inhalte aus. Die Begriffe Barrierefreiheit (Accessibility) und Bedienbarkeit (Usability) sind eng miteinander verknüpft und ergänzen sich in vielen Punkten.
W3C steht für den englischen Titel „World Wide Web Consortium“. Das Gremium treibt die Standartisierungsrichtlinien für die Techniken des Internets voran. Es hat sich zurAufgabe gemacht, die Qualiät des Internets zu bewahren und stetig zu verbessern. Das Deutsch-Österreichische Büro hat seit dem 15. April 2009 seinen Sitz an der Fachhochschule Potsdam.
Die WAI – kurz für Web Accessibility Initiative – ist eine Arbeitsgruppe innerhalb des W3C. Sie beschäftigt sich mit dem barrierefreien Zugang zum Internet und seinen Inhalten. Möglichst vielen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, das World Wide Web zugänglich zu machen, ist das Ziel dieser Initiative. Schon 1999 wurden vom W3C Standards für barrierefreies Webdesign veröffentlicht.
Ein Webcrawler oder auch Spider ist ein Computerprogramm, welches das World Wide Web automatisch durchsucht und Webseiten analysiert. Vorrangig von Suchmaschinen eingesetzt, sammeln sie auch RSS-Newsfeeds, E-Mail- Adressen und diverse Informationen.
Unter Webhosting versteht man die Bereitstellung von Speicherplatz (Webspace) zur Unterbringung unterschiedlich großer Websites. Der Webhoster sorgt für die dafür notwendige technische Grundlage sowie die technische Anbindung an das Internet.
Website ist die Bezeichnung eines gesamten Internetauftrittes, der meist aus mehreren Webseiten oder Dateien (Dokumenten) besteht. Ein Webangebot wird meist durch eine einheitliche Navigation zusammengefasst und verknüpft.
Mit dem Begriff Webspace wird der Speicherplatz für Dateien auf einem Server bezeichnet. Über das Internet ist der Server dauerhaft erreichbar. Ein Webhoster bietet diesen Speicherplatz zur Miete an, um es Kunden zu ermöglichen,
Dokumente und Datenbestände zu speichern und zu veröffentlichen.
Webstandards, vom W3C und anderen Gremien eingerichtet, sind Technologien, wie z.B. HTML, XHTML, XML, CSS, etc., die zur Erzeugung und Interpretation von webbasierten Inhalten benötigt werden. Hinter Webstandards verbirgt sich aber noch viel mehr. Eine den Webstandards entspechende Seite sollte sich nicht nur an Standards halten, sondern auch an aktuelle Vorgaben, wie valider Code, zugänglicher Code, sematisch korrekter Code, anwenderfeundliche URLs, etc. Mit anderen Worten: eine den Webstandards entsprechende Seite sollte im Idealfall schlank, aufgeräumt, CSS-basierend, zugänglich, nutzer- und suchmaschinenfreundlich gestaltet sein.
WYSIWYG steht für die englische Phrase „What you see, is what you get“ und bedeutet soviel wie "Was du siehst, ist was du bekommst". WYSIWYG wird neben den von Programmierern genutzten Editoren auch bei Redaktionssystemen und Content Management Systemen angewendet, um Redakteuren das Editieren von Webseiten auch ohne HTML-Kenntnisse zu ermöglichen. In diese Kategorie fällt z.B. der bekannte WYSIWYG-Editor TinyMCE, der u.a. beim webCMS TYPOlight benutzt wird.
XHTML ist die Abkürzung für Extensible HyperText Markup Language und bedeutet übersetzt Erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache. XHTML ist die Weiterentwicklung von HTML. Der XHTML-Code unterliegt wesentlich strengeren Regeln als HTML und hat verbesserte Anbindungsmöglichkeiten an diverse andere Programmiersprachen.Sie ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung und semantischen Auszeichnung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten.